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Ich kann sie nicht ignorieren
und sie lässt sich nicht kurieren -
meine Krankheit ist erheblich,
und den ganzen Tag erleblich.

In den Beinen wuchert Spastik,
keine Spur mehr von Elastik.
Hab ich eine schlechte Phase,
fall ich laufend auf die Nase.

An der linken Hand die Finger
sind nur nutzlos-schlaffe Dinger.
Die Gitarre ist verschenkt,
das Klavier im Main versenkt.

Erst verschwand mein Optimismus,
dann begann der Fatalismus.
Noch bin ich nicht matt gesetzt -
Hoffnung stirbt erst ganz zuletzt.

Frithjof Northmann, 41 Jahre / Februar 2007

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